Testen Sie, das ist der richtige Weg!

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Betriebe und  Schulen sind der Schlüssel

AV-Präsident, Volker Meyer, fordert die Unternehmer zum umfassenden Testen auf

„Testen Sie, das ist der richtige Weg!“  Mit einem eindringlichen Appell wendet sich unser Präsident, Volker Meyer, an die Verantwortlichen von Betrieben in der Region. Denn in vielen Firmen, so wie im produzierenden Gewerbe, in dem auch Meyer tätig ist, kann die Belegschaft nur in Einzelfällen ins Homeoffice gehen. Und gerade diese Betriebe hätten eine besondere Verantwortung für das Gemeinwohl, betont Meyer.

„Flächendeckendes Impfen und Testen sind die zwei entscheidenden Säulen, mit der wir die Pandemie in den Griff und ein Stück Normalität vielleicht schon Ostern zurück bekommen können“, so der Unternehmer. Von vielen Kollegen habe er da in den vergangenen Tagen eher verhaltene Reaktionen bekommen. „Aber Fakt ist, dass diese breit gestreute Vorgehensweise nicht mit sporadischen Tests aus Supermärkten, sondern viel effektiver in den Betrieben und Schulen erreicht werden kann“, betont der AV-Präsident.

Volker Meyer selbst ist Geschäftsführer der Heinrich Meyer Werke Breloh im Heidekreis, einem Fenster- und Türen-Hersteller mit rund 300 Mitarbeitern. Das Prinzip des konsequenten Testens setzt er in seinem Betrieb schon seit Oktober vergangenen Jahres um und hat damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Gerade Unternehmen, in denen eine große  Präsenz der Mitarbeiter unumgänglich ist, hätten Arbeitgeber eine besondere Verantwortung, durch konsequentes Testen eine schnelle Ausbreitung des Virus im Betrieb und somit letztlich auch im Umfeld zu verhindern, so der Geschäftsführer. „Und es kann uns so gemeinsam gelingen, schwere Fälle zu verhindern.“ Jetzt sei es ein Gebot der Stunde, nicht allein nach dem Staat zu rufen, sondern auch Eigeninitiative zu zeigen.

Ebenso müsse das Impfen forciert werden, fordert Meyer. Er begrüßt die Initiative großer Konzerne, den Corona-Schutz auch durch eigene Betriebsärzte injektieren zu lassen. Betriebsärzte seien ebenso erfahren im Impfen wie auch die Hausärzte. Deswegen ist es für den Arbeitgeberpräsidenten unverständlich, dass das Land zunächst nur mit Pilotprojekten, wie beispielsweise im Landkreis Uelzen, zunächst testen will, ob man die Impfungen auch durch niedergelassene Ärzte vornehmen lassen kann. „Das sind doch Profis, selbstverständlich funktioniert das“, kritisiert Meyer das langsame Tempo.  

Man dürfe auch nicht wegen der Kosten auf der Bremse stehen, betont der Arbeitgeber-Präsident: „Schließlich geht es hier auch um das Firmenwohl und da hat die Anschaffung von Tests eine finanzielle Größenordnung, die man im Regelfall bewältigen kann.“