Bilanz der Nachvermittlung für das Beratungsjahr 2020/21 und aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt

Allgemeines, Lohnsteuerrecht

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat jetzt über die Bilanz der Nachvermittlung informiert.

Im Berichtszeitraum von Oktober 2021 bis Januar 2022 – dem sogenannten fünften Quartal – boten zahlreiche Betriebe ihre noch (oder erneut) freien Ausbildungsplätze zur Besetzung an. Gleichzeitig waren viele junge Menschen noch (oder erneut) auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle.

Trotz Corona waren die Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz in der Nachvermittlung sehr gut: Auf rund 67.000 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber kamen 77.000 gemeldete Ausbildungsstellen. Bei den gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern werden auch rund 21.000 junge Menschen mitgezählt, die bereits in eine Alternative eingemündet sind und dennoch ihren Vermittlungswunsch aufrechterhalten. 

Die Corona-Pandemie hatte den Ausgleich auf dem Ausbildungsmarkt im abgelaufenen Beratungsjahr 2020/21 erneut erschwert. Die Folgen der Pandemie-Maßnahmen schlagen sich auch im Nachvermittlungszeitraum für einen sofortigen Ausbildungsbeginn, dem sogenannten „5. Quartal“, nieder. So waren deutlich weniger junge Menschen auf Ausbildungssuche als im letzten Jahr (-9.500). Die Zahl der betrieblichen Ausbildungsstellen für einen sofortigen Ausbildungsbeginn überstieg dagegen die des Vorjahres (+5.000). Im Januar 2022 befand sich jeder fünfte im „5. Quartal“ gemeldete Ausbildungssuchende in einer Berufsausbildung. 40 % der Bewerberinnen und Bewerber waren im Januar 2022 noch unversorgt. 

Den BA-Bericht „Arbeitsmarkt kompakt: Nachvermittlung am Ausbildungsmarkt“ können Sie hier herunterladen.

Ebenfalls wurden die Zahlen zur Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt im Januar 2022 im Hinblick auf einen Ausbildungsbeginn im Herbst 2022 veröffentlicht.

Eine kurze Übersicht dazu sowie unsere Bewertung können Sie hier herunterladen.