Recruiting der Zukunft – AV auf der Jahreskonferenz der Allianz für Fachkräfte

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Wiebke Krohn, Arbeitgeberberaterin für Personal und soziale Innovation, gestaltete den Workshop zum Employer Branding.

Renate Peters, Bereichsleiterin SCHULEWIRTSCHAFT, zeigte auf, wie Schulen und Unternehmen durch Kooperationen gewinnen können.

Wie sieht die Fachkräftesicherung der Zukunft aus? Am 26. März 2019 lud die 5. Jahreskonferenz der Allianz für Fachkräfte Nordostniedersachsen zu Workshops und Netzwerkabend ein.

Aus einer 2015 veröffentlichten Studie der Boston Consuting Group geht hervor, dass uns in 2030 bis zu 6 Mio. Arbeitskräfte fehlen. Wie also lässt sich in Zukunft die Rekrutierung von Fachkräften erfolgreich bewerkstelligen? Auf welche Weise können wir auf die heutigen Suchmuster junger Menschen antworten? Fragen wie diesen widmete sich die 5. Jahreskonferenz der Allianz für Fachkräfte Nordostniedersachsen im Zentralgebäude der Leuphana Universität. Rund 200 Teilnehmer verfolgten den einleitenden Vortrag „Mensch vs. Maschine“ von Gero Hess, Experte für Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting, der über Erwartungen und Motive des Berufsnachwuchses sprach und Handlungsempfehlungen für die Zielgruppengewinnung gab. Im Anschluss luden sechs praxisnahe Vorträge und Arbeitsforen dazu ein, sich mit den künftigen Herausforderungen der Fachkräftegewinnung auseinanderzusetzen. Als Bündnispartner der Allianz für Fachkräfte nahm auch der Arbeitgeberverband Lüneburg-Nordostniedersachsen mit zwei Workshop-Angeboten teil. Renate Peters, Bereichsleiterin SCHULEWIRTSCHAFT zeigte auf, wie Unternehmen ihren Nachwuchs durch Kooperationen mit Schulen gewinnen können. Sie ermutigte die Personalverantwortlichen zur Zusammenarbeit mit Schulen, wies jedoch gleichzeitig darauf hin, dass das Geheimnis einer gelungenen Kooperation immer mit Ausdauer und der Bereitschaft verbunden sei, eine entsprechende Manpower zur Verfügung zu stellen.

Um Arbeitnehmerattraktivität ging es in dem Arbeitsforum von Wiebke Krohn, Arbeitgeberberatung Personalentwicklung und soziale Innovation. Unter dem Titel „Employer Branding – mit Strategie zur Arbeitgebermarke“ befassten sich die Teilnehmer mit der Frage, weshalb die Formulierung der Unternehmenswerte für die Gewinnung von Mitarbeitern sinnvoll sein kann. „Wollen wir nicht alle wissen, für wen wir jeden Tag um 7.00 Uhr aufstehen?“, fragte Krohn und erläuterte, warum es einfacher ist, sich mit einer authentischen „Marke“ als mit einem Firmennamen zu identifizieren.