Wirtschaftsstandort Deutschland droht dauerhafter Schaden

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AV-Hauptgeschäftsführer Bernd Wiechel kritisiert den Baustopp für Tesla-Fabrik in Brandenburg.
 „Das ist eine Katastrophe für den Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland.“ Deutliche Worte findet Bernd Wiechel, Hauptgeschäftsführer unseres Arbeitgeberverbandes, zum Baustopp für die Tesla-Fabrik in Brandenburg. Vergangenen Sonnabend hatte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Rodungsarbeiten für das Bauvorhaben in Grünheide bei Berlin gestoppt. Zuvor hatten die Grüne Liga Brandenburg und der Verein Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern dazu Eilanträge eingereicht.
Seien es die nunmehr hohen Hürden bei der Solar- und Windenergietechnik oder Hemmnisse bei anderen Investitionen – fast jedes Projekt werde mittlerweile beklagt, in Frage gestellt und verzögert. „Es ist doch grotesk: Alle fordern im Rahmen des Klimawandels den Umstieg auf CO2-freie Elektromobilität, dann entscheidet sich mit Tesla der Weltmarktführer für den teuren Standort Deutschland und nun wird ein solche wichtiges Projekt konterkariert.“ Der Gesetzgeber ist nun zu schnellem Handeln aufgefordert, „sonst droht Deutschland als Investitionsstandort dauerhaft Schaden zu nehmen“, betont der AV-Hauptgeschäftsführer. Wir können es  uns nicht leisten, „noch mehr wirtschaftliche Zukunftschancen zu verspielen“.