Soziale Innovation

Sowohl der demografische und gesellschaftliche Wandel als auch die zunehmende Digitalisierung stellen neue Anforderungen an die Arbeitswelt. Der AV unterstützt mit der Stelle für soziale Innovation Unternehmen bei der Entwicklung und Erprobung neuer Ansätze. Grundlage ist die Richtlinie Soziale Innovation aus dem Europäischen Sozialfond (ESF), der Netzwerkprojekte in der Arbeitswelt und in der Daseinsvorsorge fördert.

Dieses Angebot steht auch Nichtmitgliedern des Arbeitgeberverbandes sowie Bildungsträgern und Unternehmen aller Branchen zur Verfügung.

Sprechen Sie uns an. Wir stellen Ihnen die Richtlinie Soziale Innovation und die damit verbundenen Fördermöglichkeiten gerne vor.

Dipl.-Ökonomin, Dipl.-Kauffrau Wiebke Krohn

Arbeitgeberberatung für Personal-
entwicklung und soziale Innovation
Tel.: 04131/87212-17
wkrohn@av-lueneburg.de

Was ist soziale Innovation?

Ideen zur Verbesserung unsrer Arbeits- und Lebenssituation.

„Einige der wichtigsten Innovationen entstehen nicht durch neue Technologien, sondern durch andere Arten zusammenzuarbeiten und Arbeit zu organisieren.“ (Thomas W. Malone, MIT, „Future of Worke“). Der Übergang von der Industriegesellschaft zur Netzwerkökonomie ist durch ein enormes Tempo der Veränderung und die digitale Vernetzung der Welt gekennzeichnet. Das Verhältnis von technologischen und sozialen Innovationen verändert sich aufgrund der steigenden Bedeutung des Umgangs mit Wissen, Entwicklung und Gesunderhaltung von Mitarbeitenden. Der Kern sozialer Innovationen ist es, neue Wege zu finden, soziale Bedarfe zu befriedigen. Ziel der ESF-Förderrichtlinie Soziale Innovation ist deshalb die Entwicklung und Erprobung neuer, innovativer und übertragbarer Ansätze zur Anpassung von Unternehmen an den Wandel oder Verbesserung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum.

ESF-Richtlinie „soziale Innovation“

Die Förderrichtlinie bietet ein breites Spektrum an Fördermöglichkeiten. Aufgegriffen werden Themen wie Arbeitgeberattraktivität in der Pflege, neuartige Formen der Führung, innovative Ansätze für die psychische Gefährdungsbeurteilung bis hin zur Erprobung eines Social Franchise-Konzeptes im „Urban Gardening“ oder dem Einsatz von VR-Brillen in Museen.

Dabei stehen Projektideen im Fokus, die aufgrund ihres innovativen Charakters der Entwicklung und Umsetzung neuer und verbesserter Lösungen für soziale Herausforderungen dienen und sich zur Übertragung in andere Unternehmen eignen.

Anforderungen an sozial-innovative Projekte:

 

Unser Angebot für Interessierte und Projektträger

Die ESF-Richtlinie Soziale Innovation fördert Projekte mit Gesamtkosten bis zu 750.000 Euro mit 60% in der Stärker entwickelten Region (SER) und 70% in der Übergangsregion (ÜR).

Unser Angebot für Interessierte, Verbände und Projektträger sind:

  • Information über Handlungsfelder sowie Bedarfe
  • Unterstützung im Interessenbekundungsverfahren
  • Aufnehmen von Bedarfen und Projektideen und die Herstellung des Kontakts zwischen den handelnden Akteuren
  • Sensibilisieren von Interessensgruppen für die Themen der sozialen Innovation und die Information über initiierte Projekte
  • Publikmachen von Modellprojekten
  • Begleitung bei der Durchführung sozial-innovativer Projekte
  • Durchführung von Fachveranstaltungen und das Aufbauen von Netzwerken
  • Digitalisierung der Arbeitswelt

Das definierte Ziel ist eine strukturelle Veränderungen der Arbeits- und Unternehmensorganisation sowie das Etablieren neuer gesellschaftlicher und generationsübergreifender Formen der Zusammenarbeit. Wir informieren Sie über das Förderprogramm, über Richtlinien und mögliche Handlungsfelder.

Eine Übersicht über die laufenden Projekte finden Sie hier

Sie möchten sich mit einem Projektthema für die Förderung bewerben? Wenden Sie sich gerne an uns!

Link: Download Leitfaden und Flyer „Soziale Innovation

Link N-Bank: https://www.nbank.de/Öffentliche-Einrichtungen/Innovation/Soziale-Innovation-Projekte-Soziale-Innovation/index.jsp

24.06.2021

Digitale Kommunikationskultur – mehr als nur Worte

Seit März 2020 entwickelt das EU-geförderte Projekt der Kommunikationsrebellen aus Lüneburg Tools, um die Qualität der digitalen und analogen Kommunikation in Unternehmen zu bewerten und zu optimieren. Initiatorin und Projektleiterin Ines Jordan arbeitet seit knapp einem Jahrzehnt als Unternehmensentwicklerin und während des Austauschs mit anderen Experten, sowie der Arbeit in unterschiedlichen Unternehmen, kamen bei ihr immer wieder Kommunikationsthemen rund um […]

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Übergabe des Förderbescheids an das Museum Lüneburg

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